Wenn das erste Lichtlein brennt… Antifa-Event statt Nazi-Advent!

Aufruf zu den Aktionen gegen den Naziaufmarsch

wasserwerfer

Wenn das erste Lichtlein brennt…
Antifa-Event statt Nazi-Advent!

Naziaufmarsch am 6. Dezember in Berlin? Sabotieren! Blockieren! Verhindern!

Alle Jahre wieder!
Da sind sie schon wieder! Seit 2003 marschieren pünktlich zur Weihnachtszeit hunderte Nazis durch Berlin, um für ein so genanntes „Nationales Jugendzentrum“ zu demonstrieren. Während die ersten Aufmärsche lediglich regionale Bedeutung für die hiesige Naziszene hatten, trotteten im letzten Jahr erstmalig mehr als 600 Neonazis aus dem gesamten Bundesgebiet durch die Straßen Berlins.
Für die geschwächte neonazistische Szene in Berlin ist der Aufmarsch im Dezember die einzige eigene und relevante Aktivität. Seit den Nachwuchs-Nazis 2002 ihr illegaler „Führerbunker“ im Berliner Südosten staatlicherseits abspenstig gemacht wurde und einschlägige Führungskader Hausverbote in lokalen Jugendeinrichtungen erhielten, versuchen sie der Kommunalpolitik mit Petitionen, Flugblattverteilungen, symbolischen Besetzungen abrissreifer Gebäude und jährlichen Aufmärschen ein Gebäude für Jungnazis abzutrotzen. Nach den Verboten der örtlichen Kameradschaften wurde es um die Neonazi-Kampagne jedoch ziemlich ruhig. Als dann 2006 der Aufmarsch fast scheiterte, nachdem hunderte Menschen stundenlang die Route blockierten, drohte der damalige NPD-Landesvorsitzende Eckart Bräuniger mit einer bundesweiten Nazi-Mobilisierung. Gesagt, getan, schob sich tatsächlich 2007 eine ganz gehörige Anzahl Nazis durch den Berliner Südosten. Und in diesem Jahr ist von einer Wiederholung des Spuks auszugehen!

Der schmale Grad – die Rolle der NPD
Ohne die tatkräftige Unterstützung der „Nationaldemokratischen Partei Deutschlands“ (NPD) und ihrer Jugendorganisation „Junge Nationaldemokraten“ (JN) wäre der Aufmarsch im vergangenen Jahr so kaum möglich gewesen: Der Großteil der teils prominenten Redner hatte ein Parteibuch vorzuweisen. Zugleich entstammt diese Rednerschaft mitunter dem parteiungebundenen Spektrum der „Freien Kameradschaften“, wie beispielsweise der aktuelle JN-Bundesvorsitzende Michael Schäfer. Auch der Anmelder Sebastian Schmidtke, der seine ‚Karriere‘ bei der Kameradschaft „Märkischer Heimatschutz“ begann, ist heute Funktionär der Berliner JN und eine tragende Säule der „Freien Kräfte Berlin“, die als Veranstalter des Aufmarschs am 6. Dezember auftreten.
Im Zuge der Kameradschafts-Verbote im Jahr 2005 avancierte der mitgliederschwache Berliner NPD-Landesverband mitsamt JN für einen Teil der Kameradschafts-Nazis zum Auffangbecken. Außerdem pflegt die hiesige NPD ein recht entspanntes Verhältnis zu den „Autonomen Nationalisten Berlin“ (ANB). Dabei handelt es sich nicht um einen festen Personenzusammenschluss, sondern vielmehr um ein Label, das die Nazis nutzen, um Aktionen durchzuführen, die das Strafgesetzbuch missbilligt. Auch kann die Berliner NPD als eindeutig neonazistisch eingeschätzt werden. Eindeutige Bezüge zum historischen Nationalsozialismus sind keineswegs selten. Der neue Landesvorsitzende Jörg Hähnel fällt des Öfteren durch rassistische und geschichtsrevisionistische Hetzreden auf. Dass der bundesweit schwelende Dissens zwischen NPD und „Autonomen Nationalisten“ in Berlin kaum eine Rolle spielt, ist somit ganz klar personellen Überschneidungen beider Lager geschuldet. Dementsprechend formierte sich 2007 ein ganz beachtlicher „nationaler Schwarzer Block“, dem ein wenig begeisterter NPD-Bundesvorsitzender Udo Voigt voranstolperte. Das Beispiel zeigt, welche Gratwanderung Voigt macht, wenn er sich in Pamphleten und Reden gegen den Habitus der „Autonomen Nationalisten“ wendet und plötzlich auf einem Aufmarsch hunderte von diesen im Rücken hat.
Die NPD nutzt ihre Präsenz in einigen Kommunal-Parlamenten Berlins, um auf die Forderung nach einem „Nationalen Jugendzentrum“ aufmerksam zu machen. So brachten die gewählten Nazis einen Antrag für eben solches Jugendzentrum ein und versuchten, den Protest gegen die Naziaufmärsche zu diskreditieren. Schwerwiegender scheint jedoch die ständige Hetze gegen nicht-rechte und alternative Jugendeinrichtungen und Projekte, die den Nazis ein Dorn im Auge sind.

So geht das schon viele Jahre – Die Forderung nach einem „Nationalen Jugendzentrum“
Dass Neonazis „Nationale Jugendzentren“ fordern ist nichts Neues: Bereits Anfang der 1990er besetzten sie ein ganzes Haus im bis heute als ‚rechter‘ Stadtteil berüchtigten Berliner Weitlingkiez. Das thüringische Jena hat sein eigenes „Braunes Haus“. Erst Anfang des Jahres geriet der „Bunker 88“ im brandenburgischen Lübben in die Schlagzeilen, als er wegen eines Nazi-Konzertes gestürmt und anschließend geschlossen wurde.
Forderungen nach einem „Nationalen Jugendzentrum“ sind kleine Schritte, die der Erlangung der „kulturellen Hegemonie“ (nach Gramsci) dienen sollen. Wenn Neonazis nach „Freiräumen“ für die „deutsche Jugend“ schreien, so propagieren sie das Konzept der „national befreiten Zone“ und die NPD-Strategie des „Kampfes um die Straßen“: So sollen ganze Stadtteile und Regionen erobert werden, in denen Migrant_innen, Juden und Jüdinnen, Homosexuelle, behinderte Menschen, alternative beziehungsweise nicht-rechte Jugendliche und Linke nichts verloren haben. Wer nicht ins völkische Streichholzschachtel-Weltbild passt, muss Schikanen jeglicher Art über sich ergehen lassen und mitunter um sein Leben fürchten. Und das ist durchaus ernst gemeint. Seit der sogenannten deutschen Wiedervereinigung wurden mehr als 140 Menschen von Nazis ermordet. Allein im August dieses Jahres starben in Deutschland drei Personen.
Ein „Nationales Jugendzentrum“ ist Ausgangs- und Rückzugspunkt für militante Angriffe auf mißliebige Menschen, bietet Infrastruktur für Nazi-Konzerte und Schulungsveranstaltungen und stellt zudem eine optimale Grundlage für die Rekrutierung junger Nachwuchs-Nazis dar. Doch auch ohne eigene Heimstätte finden die Jugendlichen mit NS-Affinität in etlichen Jugendfreizeiteinrichtungen Unterschlupf und bei so manchem Sozialarbeiter ein offenes Ohr. Derartige „akzeptierende Jugendarbeit“ löst keine Probleme. Sie ist das Problem!

Nur die Rute für die Nazis – Der Gesamtscheiße entgegentreten!
Statt also Nazis zu hofieren, ist es wichtig, nicht-rechte und alternative Jugendliche und Jugend-Kulturen zu unterstützen. Jedes unabhängige und linke Jugendzentrum, jedes besetzte Haus und jedes antifaschistische Festival stellen einen Stolperstein für die Nazis dar. Und wir werden den Neonazis nicht nur am 6. Dezember Steine in den Weg legen!
Unser Protest richtet sich jedoch nicht ausschließlich gegen eine kleine Gruppe von Nazis. Wir wollen nicht ausblenden, dass ein großer Teil der weißen deutschen Bevölkerung rassistische Ansichten vertritt. Wir vergessen nicht, dass den rassistischen Pogromen gegen Flüchtlingsheime Anfang der 1990er in Rostock-Lichtenhagen, Mannheim-Schönau und anderswo, eine beispiellose rassistische Debatte in der bundesdeutschen Politik über alle Parteigrenzen hinweg vorauseilte. Wir greifen ein, wenn Politiker_innen die deutsche Abschiebepolitik verteidigen und daraufhin Migrantinnen und Migranten auf offener Straße gewaltsam attackiert werden. Wir ignorieren niemals, wenn in Literatur und Geschichtsschreibung antisemitische Klischees bedient werden, um die Shoa zu relativieren, gegen den Staat Israel zu hetzen und Jüdinnen und Juden in Deutschland anzugreifen. Wir sehen durchaus Zusammenhänge, wenn große Zeitungen gegen HartzIV-Empfänger_innen pöbeln und anschließend Obdachlose durch die Straßen deutscher Kleinstädte gejagt werden. Deshalb müssen wir an jedem Tag im Jahr rassistischen Angriffen, homophoben Sprüchen, antisemitischen Schmierereien, dem schwarz-rot-goldenen Fahnen-Hype und der bundesdeutschen Abschiebepraxis entgegen treten! Es geht gegen die ununterbrochene Diffamierung von HartzIV-Empfänger_innen in den Medien, revisionistische Homann-Reden, beleidigende Staatsbürgerschaftstests und rassistisch-motivierte Polizeikontrollen! Uns nerven deutsche Opfermythen, die Hetze gegen linksradikale Strukturen, antisemitische Fußballfans und sexistische Discoprolls! Auf datensammelwütige Schlapphüte, kriegsbegeisterte Außenminister und Guido-Knopp-Geschichtsverdrehung werden wir angemessen antworten. Mit unserem Widerstand gegen Nazis und andere regressive Idiot_innen wollen wir auch ein Zeichen gegen den alltäglichen Wahnsinn setzen. Wir treten für eine emanzipatorische Transformation der gesellschaftlichen Verhältnisse ein – gegen rassistische Hetze und kapitalistische Ausbeutung.

Wir, antifaschistische und linke Gruppen, rufen dazu auf, den Naziaufmarsch am 6. Dezember 2008 in Berlin zu verhindern! Durch zahlreichen, vielfältigen und lautstarken Protest wollen wir gemeinsam die Route der Nazis blockieren. Machen wir den neonazistischen Ausflug zu einem Desaster!

Achtet auf Ankündigungen!
Infos unter antifa-dezember.de.vu

Naziaufmarsch am 6. Dezember in Berlin? Sabotieren! Blockieren! Verhindern!

DEMO AUFRUF

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Aufruf zur Demo in Berlin am Samstag, den 11. Oktober ab 14.00 Uhr

Bürgerrechtler rufen bundesweit zur Teilnahme an einer Demonstration gegen die ausufernde Überwachung durch Wirtschaft und Staat auf. Am Samstag, den 11. Oktober 2008 werden besorgte Bürgerinnen und Bürger in Berlin unter dem Motto „Freiheit statt Angst – Stoppt den Überwachungswahn!“ auf die Straße gehen. Treffpunkt ist der Alexanderplatz um 14.00 Uhr.

http://www.ak-vorrat-nord.de/

Aktion!

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und weiter gehts

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Konzert Aufruf

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man sieht sich ;-)

immer öfter Nazi-Schmierereien in Itzehoe

immer öfter Nazi-Schmierereien in Itzehoe

Bereits seit einiger Zeit wird in Itzehoe, hauptsächlich im Innenstadtbereich, Tegelhörn und Hafen, fleißig geschmiert. Immer häufiger sieht mensch „ANI“ („autonome Nationalisten Itzehoe“) – oder „ANS“ (autonome Nationalisten Steinburg“) – Graffitis. Hinter beiden Kürzeln steht jedoch nur eine kleine Gruppe von Neofaschisten aus dem Umfeld Itzehoes. Hier scheint wieder Lägerdorf eine zentrale Rolle zu spielen, da zumindest Teile der Gruppe in Lägerdorf zu lokalisieren sind.
Zu den beiden Kürzel-Schmierereien kamen in der drauf folgenden Zeit Schablonenschmierereien mit dem Schriftzug „Heimat“, sowie „Antifa zerschlagen“, oder Perlen wie „gegen Chao“ (hier soll sich der geneigte Leser das Fehlen der Endung dadurch erklären, dass die Wand bereits vor der Schrift ihr ende findet…) und Ergänzungen von antifaschistischen Parolen wie „raven gegen Deutschland“ mit „…s Feinde“.
Diese Schmierereien sowie die Unmengen von neofaschistischen („Nationalsozialistische Aktion Bundesweit“) und revisionistischen („ Bomben für den Frieden“) Aufklebern sind mittlerweile leider trauriger Alltag in Itzehoe.
Kaum eine_r nimmt es wahr, kaum eine_n interessiert es wirklich.
Doch als Ende März 2008 über Nacht jede erdenkliche Fläche auf dem Plazza Parkplatz, dem ATU-Hof und LIDL , alle samt auf dem Weg vom Cheyenne-Club Richtung Itzehoe-Süd, beschmiert wurden und nur zwei Wochen später in den Lack mehrerer Autos Hakenkreuze geritzt wurden, die Scheiben beschmiert wurden und Haustüren und Fensterscheiben ebenfalls beschmiert wurden sah sich sogar die Presse und die Polizei genötigt tätig zu werden.
Unter anderem wurden Parolen wie „NPD 4 ever“, „wieth power“ (Originalzitat der dumm-deutschen) , „NPD“ mit Smily-Bildchen und falsch herum geschmierte Hakenkreuze gesprüht.
Während der zweiten Tatnacht wurden der 22 jährige Täter und eine 20 jährige Täterin von der Polizei gefasst und es ist sehr wahrscheinlich, dass die Täter den entstandenen Sachschaden nach einem Gerichtsverfahren von ca. 35,000 Euro tragen müssen.
Vergleicht man Farben und Schrift der ANS- oder ANI-Schmierereien mit den bereits erwähnten „NPD 4 ever“ usw. so fallen immense Parallelen auf , die zu der Annahme führen , dass es sich um die selben Urheber handelt. Diese Urheber stammen aus dem Umfeld der Autonomen Nationalisten, jener Splittergruppe der extremen Rechten, welche Kleidungsstil, Organisationsform und politische Themenbereiche sozial revolutionärer Gruppen adaptiert.

NPD-Bundesparteitag

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Nazis von heute geben vor nicht rechts, sondern aus der Mitte, nicht extremistisch sondern demokratisch, nicht faschistisch sondern sozialistisch zu sein. Nicht wenige von ihnen träumen von einer rechts-links „Querfront“ gegen die kapitalistische Gesellschaftsordnung. Die Jugendorganisation der führenden Nazipartei NPD erachtet in ihrem Populismus derartige politische Positionierungen nicht für notwendig und verkündet selbstbewusst: „Wo wir stehen ist vorn!“
Die jugendkulturelle Falle der JN wird recht undogmatisch bestückt. Dass linke Musik, Klamotten und Symboliken keine Verwirrung sondern gezielt als Speck für die gesuchten Opfer eingesetzt werden hat nun auch jeder zweitklassige Lokalkolumnist verstanden. Die ins braune Boot geholte Eigendynamik jener Politik bekommt die Naziszene derzeit zu spüren, wie sich u. a. im Konflikt um selbst ernannte „Autonome Nationalisten“ ausdrückt. Diese sind die direkte Konsequenz aus dem äußerlichen Kuschelkurs zum ‚politischen Gegner‘, dessen Lifestyle und erfolgreiche Jugendkulturarbeit für die zunehmend pragmatisch-populistische extreme Rechte Vorbildcharakter hat. (Gemeint ist dabei weniger die Bildung von Cliquen ‚auf der Straße‘ sondern die Einflussnahme auf die Öffentlichkeit, auch durch kommerzielle Anerkennung/Vereinnahmung ‚linken Lifestyles‘. Die tatsächlichen Erfolg bzw. Anwesenheit differenziert natürlich regional stark, ist jedoch in Großstädten unbestritten. Der Ausbruch aus dem kleingeistigen Milieu der Orte und Landstriche wird von den Nazis zu Recht als der Dammbruch zur gesellschaftlichen Normalität und damit letztlich erfolgreichen Wahlergebnissen betrachtet. Die bloße „Faschisierung der Provinz“, wie sie Toralf Staud attestiert, genügt den Nazis nicht mehr.)
Das parallel dazu rechtsextreme Gewaltakte zunehmen ist kein Widerspruch sondern Ausdruck des gesteigerten Selbstbewusstseins und eines Generationswechsels: Der NPD ist es gelungen, ältere, nach Verboten zahlreicher rechtsextremer Organisationen in den 90er Jahren oftmals vorbestrafte Nazis, die sich aus der aktiven Politik aus persönlichen Gründen zurückgezogen haben, durch junge zu ersetzen. Eben diese kämpfen nun um weiteren Einfluss in der Partei, die für die Prägung der Nazibewegung so entscheidend ist: Ausgerechnet die Stellung von Udo Voigt, der die NPD Mitte der Neunziger Jahre aus der Bedeutungslosigkeit in die Tagesthemen brachte, muss um seinen Führungsposten bangen. (Siehe: http://npd-blog.info/?p=1581).

Seit dem Fall der Berliner Mauer verbessern sich die gesellschaftlichen Verhältnisse zugunsten der Neonazis. Auf den völkisch-rassistischen Zug konnte die NPD, bis dahin eine überalterte Splitterpartei, zunächst nur langsam aufspringen. In dieser Phase wurden bestehende Kontakte u. a. mit den Aktionsgruppen „Nationalistische Front“ (1992 verboten), „Nationale Liste“ (1995 verboten) und „Freiheitliche Deutsche Arbeiterpartei“ (1995 verboten) ausgebaut. Es gab unter der Führung von Günter Deckert (Bundesvorsitzender 1991 – 1996) wie auch Udo Voigt (1996 beim NPD-Bundesparteitag in Bad Dürkheim zum Vorsitzenden gewählt) zunehmende Zusammenarbeit mit der parteilos organisierten Naziszene und jungen Anhängern der rechten Skinheadszene. So suchte die NPD den Kontakt zur paramilitärischen Wikingjugend, mit welcher die Partei 1992 gemeinsam den jährlich stattfindenden Rudolph Heß Marsch im thüringischen Rudolstadt inszenierte. (Damals marschierten etwa 2.000 Nazis. An dieses Mobilisierungspotenzial konnte in Thüringen erstmals seit 1992 bei dem von Parteifreien und NPD-Funktionären organisierten „Fest der Völker“ 2007 in Jena mit etwa 1.500 Nazis angeschlossen werden.) Vor und nach dem Verbot der FAP wurden zahlreiche Aktivisten in die NPD aufgenommen und in die dortige politische Arbeit integriert. Udo Voigt schmiedete das Bündnis mit „aktionistisch orientierten Kreisen“ sowie „Jugendlichen Aktionsgruppen“* , welches heute seine Wirkung entfaltet. Ob die autoritäre Partei mittelfristig in der Lage sein wird, das geschaffene Becken homogener Neonaziströmungen erfolgreich zu kanalisieren wird sich auf ihrem Bundesparteitag am 24./25. Mai in Bamberg zeigen.

Rücken wir ihnen dabei auf die Pelle. Zeigen wir, dass die NPD keine gewöhnliche Partei ist. Starten wir antifaschistische Aktionen dort, wo die führenden Hetzer zusammen kommen. Beweisen wir den Blick für’s Wesentliche – stören wir den Bundesparteitag der NPD am 24. Mai in Bamberg!!

* Voigt zitiert in: Hoffmann, Uwe, Die NPD: Entwicklung, Ideologie und Struktur, 1999, S. 265
http://www.nazis-stoppen.mobi

Naziaufmarsch am 1.Mai `08 verhindern!

Naziaufmarsch am 1.Mai `08 verhindern!

Internationale Solidarität statt Volksgemeinschaft!
Heraus zum antifaschistischen 1.Mai!

Am 1.Mai wollen NPD und Freie Nationalisten einen bundesweiten Aufmarsch in Hamburg-Barmbek durchführen. Unter dem rassistischen und fadenscheinig antikapitalistischen Motto: „Arbeit und soziale Gerechtigkeit für alle Deutschen! Gemeinsam gegen Globalisierung!“ soll die alljährliche 1. Mai-Demonstration der Nazis diesmal in Hamburg stattfinden. Der Tag ist von den Nazis nicht beliebig gewählt: Der 1.Mai steht als internationaler Kampftag in der Tradition der linken Arbeiter_innenbewegung. Dennoch versuchen Nazis an diesem Tag, die soziale Frage erneut von rechts zu besetzen.

Eine Bestandsaufnahme
Die in der Geschichte der Arbeiter_innenbewegung erkämpften Rechte auf eine soziale Absicherung werden in Folge einer neoliberalen Umgestaltung der Gesellschaft mehr und mehr ausgehöhlt. Die diesem Prozess zugrunde liegende kapitalistische Verwertungslogik forciert die Verschärfung sozialer Widersprüche und führt zu fortschreitender Armut. Trotz immer gravierenderer Einschnitte und wachsender sozialer Ungleichheit findet aber höchstens eine individuelle Auseinandersetzung mit der Problemlage statt. Hierbei wird deutlich, dass wir die Frage nach den politischen Ursachen in den Vordergrund stellen müssen, um so mit linksradikaler Kritik dem Problem der Vereinzelung entgegen zu treten. Der zentrale Widerspruch des Kapitalismus, der zwischen Kapital und Arbeit besteht, ist deutlich spürbar. So müssen die meisten Menschen in lohnabhängigen Beschäftigungsverhältnissen unter immer schlechteren Bedingungen ihre Arbeitskraft verkaufen, um leben zu können. Der durch die Lohnarbeit erzielte Profit kommt aber nur denjenigen zu gute, die Besitzer_innen von Produktionsmitteln sind und die Ausbeutung der Arbeitskraft organisieren.

Nazis machen auf sozial
Seit einigen Jahren haben Nazis das Thema der sozialen Frage auch für sich entdeckt. Besonders offensichtlich wird das durch den Versuch, sich bei den Protesten gegen die Hartz IV-Reformen als „Anwalt der kleinen Leute“ darzustellen. Durch ein bürgernahes Auftreten und eine vermeintlich antikapitalistische Rhetorik versuchen Nazis, die dem Kapitalismus innewohnenden sozialen Widersprüche von rechts zu erklären.
Als Gegenentwurf zur Globalisierung konstruieren sie eine „Volksgemeinschaft“, deren Wohl von äußeren wie inneren Feinden bedroht sei. Der Angriff von Außen erfolge angeblich durch das „internationale Finanzkapital“. Dabei stehe das Finanzkapital stellvertretend für eine vermeintlich jüdische Weltverschwörung. Das Argumentationsmuster der Nazis folgt somit antisemitischen Stereotypen. So sei zwischen dem „jüdisch-raffenden“ und dem „deutsch-schaffenden“ Kapital zu unterscheiden. Ziel der Nazis ist eine auf biologistischer und rassistischer Basis konstruierte „Volksgemeinschaft“. In dieser stehe das hierarchisch organisierte völkische Kollektiv im Mittelpunkt. Das deutsche Kapital wie auch der dem Arbeitsethos unterworfene „deutsche Arbeiter“ habe allein der Nation zu dienen. So wird unterstellt, dass alle dieser Gemeinschaft Angehörenden ein gemeinsames Interesse hätten. In Abgrenzung dazu werden im Inneren diejenigen zu „Volksfeinden“ erklärt, die sich diesem Weltbild nicht unterordnen wollen oder können.

„Nationaler Sozialismus“ – das kennen wir schon!
Nazis reduzieren den Kapitalismus lediglich auf jene Geschäfte, in denen nicht Geld gegen Ware, sondern Geld gegen Geld getauscht wird. Damit werden die Grundlagen der bürgerlich-kapitalistischen Wirtschaftsform jedoch nicht in Frage gestellt. Stattdessen treten Nazis für eine Sozialpartnerschaft mit dem deutschen Kapital ein. In dieser habe das „Unternehmertum“ der Nation zu dienen, Zwangsarbeitsdienste sollen eingefordert und unabhängige Gewerkschaften beseitigt werden. Wenn NPD und Freie Kameradschaften in diesem Zusammenhang von einem „nationalen Sozialismus“ sprechen, meinen sie die Gleichsetzung von „Volksgemeinschaft“ und Sozialismus mit möglichst unabhängiger Wirtschaft und kultureller Einförmigkeit. Dieser Sozialismusbegriff der Nazis hat jedoch nichts mit dem eigentlichen Sozialismus zu tun und verschaffte der nationalsozialistischen Herrschaft lediglich einen scheinbar revolutionären Anstrich. Tatsächlich blieb die kapitalistische Gesellschaftsordnung im Nationalsozialismus völlig unangetastet. Stattdessen wurden große Teile der deutschen Wirtschaftselite eifrig hofiert, da ohne ein Zusammenspiel der NS-Führung mit der Wirtschaft an eine Machtübergabe nicht zu denken war.
Der „nationale Sozialismus“ der Nazis bezieht sich jedoch nicht nur inhaltlich auf die nationalsozialistische Ideologie. Auch praktisch dient der deutsche Faschismus hier als Vorbild. Nachdem die NSDAP den 1. Mai 1933 zum „Feiertag der nationalen Arbeit“ erklärte und zum Anlass für Propagandamärsche umwandelte, stürmten am 2. Mai 1933 SA und SS-Trupps die deutschen Gewerkschaftshäuser. In der Folge zerschlugen die Nazis sämtliche Arbeiter_innenorganisationen und viele Vertreter_innen der traditionellen Arbeiter_innenklasse kamen ins KZ und wurden ermordet. Das „Gesetz […] zur Ordnung im Betrieb“ von 1934 zeigt auf, was unter einer „völkischen Sozialpartnerschaft“ zu verstehen ist. Der Unternehmer wurde als „Führer des Betriebs“ und die Arbeiter_innen als dessen „Gefolgschaft“ festgelegt. Lohnkämpfe und jegliche Streiks wurden verboten. Was weiter folgte, ist bekannt …

Der 1. Mai gehört uns!
Als Antifaschist_innen treten wir für eine herrschaftsfreie und klassenlose Gesellschaft ein. Diese lässt sich weder mit dem völkischen Konzept der Nazis noch mit dem bürgerlich- kapitalistischen System erreichen. Grundlage für ein solidarisches und emanzipatorisches Zusammenleben ist die gesellschaftliche Aneignung der Produktionsmittel und die Überwindung der herrschenden Verhältnisse. Ein Kampf gegen die im Kapitalismus zugespitzten sozialen Widersprüche wie Rassismus, Antisemitismus und Sexismus kann nur so geführt werden.

Weder am 1. Mai noch an einem anderen Tag werden wir es zulassen, dass Nazis ungehindert ihr menschenverachtendes Weltbild propagieren können. Wir werden uns ihnen mit vielfältigen Aktionsformen entgegen stellen! Dass wir dabei mit Einschränkungen von staatlicher Seite rechnen müssen, macht deutlich, dass der so genannte staatliche Antifaschismus nicht mehr als ein Lippenbekenntnis ist. Dies zeigte sich, neben vielen anderen negativen Beispielen, besonders bei dem gezielten Übergriff der Hamburger Polizei auf eine antifaschistische Bündnisdemonstration am 31. Januar 2004 in Hamburg-Barmbek. Dort wurde die Demonstration mit Wasserwerfern und unter Schlagstockeinsatz von der Polizei angegriffen. Unterdessen wurde auch der Lautsprecherwagen, in dem die Auschwitz-überlebende Esther Bejarano saß, heftig attackiert. Während Nazis in unmittelbarer Nähe unter dem Schutz eines massiven Polizeiaufgebotes ungehindert marschieren konnten, wurde antifaschistischer Protest durch den Staat behindert und kriminalisiert.

Das Ziel bleibt, ein breites antifaschistisches Bewusstsein zu schaffen. Der 1. Mai steht in der Tradition der linken Arbeiter_innenbewegung und gehört somit uns! Zeigen wir, dass die Nazis weder in Hamburg noch sonst wo auf die Straße gehören, sondern wie das kapitalistische System auf den Müllhaufen der Geschichte! Deshalb beteiligt euch an der antifaschistischen Bündnisdemonstration am 1. Mai in Hamburg-Barmbek!

Heraus zum antifaschistischen 1. Mai!
Nazis von der Straße fegen!
Kapitalismus abschaffen!

Aufrufer_innen:
Autonome Antifaschistische Gruppen Hamburg

Her mit dem schönem Leben!

Her mit dem schönem Leben!

Her mit dem Schönem Leben

…zum Jugendkongress ‘Her mit dem schönen Leben’ gegen Nazis, Rassismus und Antisemitismus. Vom 11. bis 13. April 2008 im Kölibri in Hamburg.
Der Kongress versteht sich als Teil der Mobilisierung gegen den Naziaufmarsch am 1.Mai in Hamburg.

Am 1. Mai 2008 wollen Nazis der NPD und freien Kameradschaften durch Hamburg marschieren. Traditionell ist der 1. Mai der Internationale Tag der Arbeiter_innenbewegung – den die Nazis nun mit ihrer menschenverachtenden Ideologie für sich vereinnahmen wollen. Nazis versuchen schon seit einiger Zeit, linke Themen wie zum Beispiel Sozialabbau mit rechten Gedankengut zu besetzen. Dieser Trend zeigt sich auch in ihrem veränderten Erscheinungsbild, sie tragen nicht mehr nur Glatze und Springerstiefel, stattdessen versuchen sie mit verschiedenen Kleidungsstilen ihre rassistischen und antisemitischen Überzeugungen für Jugendliche attraktiver machen. All das lassen wir nicht zu! Wir wollen den Nazis und ihren Ideologien nicht nur auf der Strasse, sondern auch im täglichen Leben entgegentreten und veranstalten deshalb den Jugendkongress “Her mit dem schönen Leben”, der nun schon zu zweiten mal stattfindet.
Jugendkongress

…wir wollen mehr!
Nur Nazis bekämpfen reicht uns nicht. Rassismus und Antisemitismus sind, genau wie andere Unterdrückungsmechanismen, tief in der Gesellschaft verwurzelt und beeinflussen unser Leben und den Umgang mit anderen Menschen. Deutlich wird dies zum Beispiel auch an der Debatte um Jugendkriminalität in der rassistisch argumentiert wird. Aus diesem Grund bieten wir verschiedene Workshops unter anderem zu den Themen Rassismus, Antisemitismus, Kapitalismus und Sexismus an. Wir wollen, dass die Beziehungen der Menschen zueinander nicht mehr durch diese und andere Herrschaftsverhältnisse gekenzeichnet sind. Her mit dem schönen Leben!

and the beat goes on…
Mit dem Kongress ist es natürlich nicht getan. Nazis wird es auch danach (leider) noch geben, und auch die Gesellschaft ist noch nicht grundlegend verändert. Deshalb wollen wir schon auf dem Kongress Raum zum Kennenlernen und Austauschen bieten. Bis zum Naziaufmarsch gibt es verschiedenste Möglichkeiten, sich in die Vorbereitung der Gegenaktivitäten einzubringen. Darüberhinaus habt ihr die Möglichkeit, nach dem Kongress kontinuierlich weiter zu den Themen zu arbeiten und euch mit anderen Jugendlichen zu vernetzen.

Ab_jetzt – Linke Jugend
Avanti – Projekt undogmatische Linke
[aujah] – Autonome Jugendantifa Hamburg
unterstützt von: Basta! Linke Jugend (Lübeck), Solid.org (Bremen), [uAGB], Antifa Pinneberg

Bundesverfassungsgericht schafft neues Grundrecht auf digitale Intimsphäre

Bundesverfassungsgericht schafft neues Grundrecht auf digitale Intimsphäre

27. Februar 2008 (presse@ccc.de)
Das Bundesverfassungsgericht hat heute dem nordrheinwestfälischen Verfassungsschutzgesetz, das die sog. Online-Durchsuchung von Computern und anderen informationstechnischen Systeme erlauben sollte, eine deutliche Absage erteilt. Zugleich definierten die Richter ein neues Grundrecht, das den Bürger in seinem digitalen Leben weitgehend vor dem Zugriff des Staats schützt.

Mit ihrer Entscheidung stellten die Karlsruher Richter klar, dass die Gesellschaft ein berechtigtes Interesse an der Vertraulichkeit und der Integrität der informationstechnischen Systeme hat, auf die sie zunehmend angewiesen ist. Die Gedanken seien auch dann frei, wenn sie auf einem Computer gespeichert sind. Dieses Recht auf eine digitale Intimsphäre fordert der Chaos Computer Club (CCC) seit über 25 Jahren. Der Schutz des digitalen Ichs betreffe nicht nur Computer, sondern auch Telefone und sonstige vernetzte Geräte. „Es bleibt zu hoffen, dass die Internetausdrucker in der Politik kein weiteres Vierteljahrhundert brauchen, bis sie dieses neue Grundrecht verinnerlichen“, kommentierte der Sprecher des CCC, Dirk Engling.

In der mündlichen Urteilsbegründung betonten die Verfassungsrichter, dass auch das systematische Abgreifen von Kommunikationsdaten und die Erstellung von Persönlichkeitsprofilen schwere Grundrechtseingriffe sind. „Wir gehen davon aus, dass diese Bewertung auch bei der verfassungsrechtlichen Beurteilung der Vorratsdatenspeicherung zur Anwendung kommt“, sagte CCC-Sprecher Dirk Engling. Gegen die im Januar in Kraft getretene Vorratsdatenspeicherung liegen bereits mehrere Verfassungsbeschwerden vor.

„Die Richter haben dem Gesetzgeber eine schallende Ohrfeige für seine grundrechtswidrige Generalermächtigung zum Ausschnüffeln von informationstechnischen Systemen aller Art verpasst“, so Dirk Engling weiter. „Nur noch in sehr engen Grenzen wird das Ausspionieren von Festplatten möglich sein, das Bundesverfassungsgericht hat einen digitalen Schutzschirm über das virtuelle Ich der Menschen gespannt.“

Auch die Auswertung von beschlagnahmten Daten wird sich an den Maßstäben des neuen Grundrechts orientieren müssen. Die Prozeduren der Ermittlungsbehörden bei der digitalen Beweiserhebung gehören jetzt umgehend auf den Prüfstand. Die in letzter Zeit üblich gewordene Durchfilzung von Festplatten durch Privatfirmen ist damit klar verfassungswidrig. Zudem legten die Richter fest, dass informationeller Selbstschutz durch Verschlüsselung von Daten ein Recht ist, das nur unter sehr engen Voraussetzungen ausgehebelt werden darf.

Der Chaos Computer Club war zur Karlsruher Urteilsverkündung wieder mit dem Symbol des Widerstands gegen die Online-Durchsuchung, den schwarz-rot-goldenen Bundestrojaner, angereist. Die Grünen, die zuletzt durch ihre klägliche Rolle beim Durchwinken der Spitzelgesetze Otto Schilys und ihre Zustimmung zum Hackertoolverbot auffielen, versuchten ihre neu entdeckte Liebe für die digitalen Bürgerrechte durch eine Mahnwache vor dem Gericht zu demonstrieren. Hoffentlich bleibt diese bürgerrechtsfreundliche Haltung bestehen, falls die Grünen erneut in Regierungsverantwortung stehen.

Die Juristen werden sich in den nächsten Wochen mit der Interpretation des Urteils befassen und die Folgen herausarbeiten müssen. „Der Bundestrojaner wurde zwar regelrecht notgeschlachtet, doch weitere wichtige Grundrechtsentscheidungen stehen an. Wir erwarten jedoch nicht, dass Schäuble und Wiefelspütz plötzlich die Verfassung ernst nehmen. Das neue Grundrecht wird erst durch aggressive Verteidigung und Anwendung lebendig, hier sind wir alle gefragt“, so Dirk Engling.

QUELLE www.ccc.de oder http://www.ccc.de/updates/2008/trojaner-notschlachten?language=de

Pinneberger Kameradschaft stillegen! Keine Toleranz für Faschist_Innen

Samstag, 1. März 2008, 11:00 – 15:00 Uhr
Demonstration | Pinneberg
Pinneberger Kameradschaft stillegen! Keine Toleranz für Faschist_Innen
Dass die rechtsradikale Szene in Pinneberg ( 15 km von Hamburg) keinesfalls unorganisiert ist, zeigt sich an der Teilnahme mehrerer regionaler Nazis an NPD-Aufmärschen (z.B. am 26.10. 2007 in Hamburg / Dammtor), sowie guten Kontakt zum Hambuger Neonazi – Anwalt Jürgen Rieger. Doch nicht nur durch Aufkleber und Demonstrationen machen die Pinneberger Neonazis auf sich aufmerksam. Wiederholt ist es bereits zu körperlichen Auseinandersetzungen mit Antifaschisten gekommen, bei denen sich auch eine gute Vernetzung mit Elmshorner, Uetersener und Hambuger Rechtsradikalen offenbarte. Dabei wurde auch mehrere Mitglieder der ehemaligen Kameradschaft Elbmarsch identifiziert. Letztes Jahr sollte im Geschwister-Scholl-Haus in Pinneberg ein Konzert was auf die Neonazis aufmerksam machen sollte statt finden. Doch durch Auflagen durch Polizei und Verfassungsschutz war das Konzert nicht mehr zu realisieren. Bereits im Frühjahr 2007 demonstrierten rund 40 Antifaschist_Innen spontan in der Pinneberger Innenstadt gegen das Konzertverbot und die Pinneberger Naziszene. Mit einer lautstarken Demonstration wollen wir am 1.März auf die Zustände aufmerksam machen. Daher rufen wir dazu auf, sich lautstark an der Antifaschistischen Demonstration zu beteiligen.
Antifa Demo 01.03.2008 um 11Uhr Bhf. Pinneberg Keine Toleranz für Faschist_Innen

Veranstaltungsort: Bhf.Pinneberg





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